Was wäre wenn...

Wenn ich jeden tag ein neues leben beginnen könnte, wie würde das aussehen?

"Ich denke häufig: was, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Was, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen."

 

Dieses Zitat stammt aus dem Buch "Drei Schwestern" von Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904) und macht sehr gut deutlich, dass die Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen oder das wohlbekannte Leben wie einen alten Hut abzulegen, uns Menschen schon eine Weile begleitet.

 

 

Im Laufe unseres Lebensalters kommen wir immer wieder an Punkte, an denen wir uns entscheiden müssen.

 

Das Dilemma: Wann immer ich mich für etwas entscheide, entscheide ich mich auch gleichzeitig gegen etwas anderes.

 

Zurück bleibt die Frage: Was, wenn ich mich falsch entscheiden habe?

 

Manchmal träumen wir davon, unserem Leben eine neue Richtung zu geben... oder wir trauern um eine verpasste Gelegenheit. 

 

Hätte ich doch nur...

 

Die Wahrheit ist, du kannst dein Leben jederzeit ändern. Wenn du es wirklich willst, könntest du noch heute deine Wohnung oder dein Haus verlassen und nie mehr zurückkehren.

 

Du könntest beschließen, einfach nicht mehr auf deine Arbeit zurückzukehren.

 

Was also, wenn du noch einmal ganz von vorne anfangen könntest?

 

 

Tatsächlich halten viele diese Freiheit nicht aus... unter anderem, weil sie die Konsequenzen fürchten.

 

Können wir wirklich ein neues Leben anfangen in dem Wissen dadurch vielleicht anderen Menschen Leid zuzufügen und eventuell Schaden anzurichten?

 

Können wir es ertragen, nie wieder unsere Familie, Kinder, Eltern, Freunde etc. zu sehen?

 

Wir Menschen können nur in Gedanken unsere unendliche Handlungsfreiheit genießen. Viel mehr werden wir von unserem Sicherheitsdenken beherrscht.

 

Unser Gehirn mag in der Regel keine großen Veränderungen, daher müssen die Möglichkeiten der Veränderung eine äußerst hohe Attraktivität besitzen oder der Leidensdruck muss sehr groß sein.

 

Wir Menschen halten weitaus weniger Freiheit aus, als wir annehmen.

 

Die Angst vor dem Risiko des Scheiterns ist dabei maßgebend.

 

 

Unser Gehirn fühlt sich wohl, wenn es die Welt einfach begreifen kann.

 

Darum lieben wir Routinen, Wiederholungen, Serien und Gesetzmäßigkeiten - damit kehrt eine gewisse Ruhe ein.

 

Doch das ganze hat selbstverständlich eine andere Seite.

 

L - A - N - G - E - W - E - I - L - E

 

Denn immer, wenn wir verharren, ist kein Wachstum, ist kein Wandel möglich.

 

Und dann kommen wir leicht in den Zustand von Fremdbestimmung, wir fühlen, dass wir unser eigenes Leben nicht mehr gestalten können und wir fühlen uns in ihm gefangen.

Wir können uns ein leben Lang verändern, aber der Veränderungsspielraum wird immer enger.

 

Ein Beispiel:

Ein Elefant steht auf einer Lichtung. Es gibt kein Zaun und keine Einschränkung.

 

Der Elefant kann alles tun, wonach ihm der Sinn steht, zum Beispiel woanders hingehen.

 

Aus Gewohnheit bleibt er auf der Lichtung, das ist negative Freiheit.

 

Positive Freiheit ist, wenn er die Gelegenheit nutzt, um sich umzusehen und eventuell woanders hinzugehen.

 

Wahre Selbstbestimmung erfordert Vernunft, Wissen und Disziplin. 

 

Je länger der Elefant die Sicherheit der Lichtung genießt, umso weniger wird er bereit sein, sich ins Abenteuer aufzumachen.

 

WAS also kannst du tun?

 

Wie wäre es, in einem geschützten Rahmen einmal sämtliche Lebensoptionen durchzuspielen?

 

Wie zum Beispiel war das Leben deiner Vorfahren, das in jeder deiner Zelle steckt?

 

Was wäre, wenn du eine andere Schulbildung genossen hättest, auf einem anderen Kontinent zur Welt gekommen wärst, wenn du ein anderes Geschlecht hättest oder unfassbar reich wärst. Oder sogar arm wie eine Kirchenmaus?

 

Sich auf diese Fragen spielerisch einzulassen, kann dem eigenen, echten Leben wieder einen Sinn bzw. ein "wozu" geben.

 

Friedrich Nietzsche hat dazu bemerkt:

"Wer ein Wozu im Leben hat, erträgt fast jedes Wie."

 

 

Große Träume können sich auch im kleinen Erfüllen!

 

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