Erfahrungsbericht einer Heldenreise

Nachfolgend ein Erfahrungsbericht einer ehemaligen Teilnehmerin zu einer Heldenreise. Sie nennt sich Rita, da sie ihren vollen Namen ungern teilen möchte. Mir ist wichtig, dass die Privatsphäre meiner TeilnehmerInnen jederzeit gewahrt wird. Wenn du Kontakt zu ihr aufnehmen möchtest, bin ich mir sicher, dass sie sich bei dir meldet, wenn ich die Info weitergebe.

 

Doch warum anonym? Die Heldenreise ist ein sehr tiefer, intensiver und berührender Prozess. Das Erlebte in adäquate Worte zu fassen fällt oft nicht leicht. Über die Erfahrung der Heldenreise zu schreiben kommt oftmals einer Offenbarung gleich, da muss genau abgewogen werden, wie tief man einsteigen mag. Umso mehr freue ich mich über die nun kommenden Zeilen. 

 

Ich hoffe, sie können dir eine kleine Ahnung geben, was dieses Seminar beeinflussen kann und wohin danach die Reise geht... Aber zu aller erst, wie alles anfing...


Wie alles anfing...

Ich saß in meiner Wohnung und stellte fest, etwas stimmt nicht mehr in meinem Leben, ich ging zur Arbeit und das Gefühl blieb, ich traf mich mit alten, liebgewonnen Freunden und das Gefühl blieb.

 

Verwirrt über die neue Erkenntnis versuchte ich diese zur Seite zu schieben und mir einzureden: … warte einfach auf den Frühling und es sieht viel besser aus.. der Frühling kam und das Gefühl blieb.

 

Was stimmte nicht? Ich hatte eine Wohnung mit einer schönen Terrasse, so wie ich sie wollte, ich hatte Freunde, eine Job, von dem ich gut leben konnte und dennoch..

 

Inzwischen war die Stimme so laut, dass ich sie nicht mehr überhören konnte. War ich verrückt geworden? Hörte ich jetzt Stimmen? 

Nein. Es war das Leben das in mir war, was fast verhungerte. 

Aber wie und wo wollte ich Veränderung und wie komme ich dahin… ich erinnerte mich an Zeiten zurück, in denen ich mich auf den Weg gemacht habe um neue Welten zu entdecken und meine Leben zu erweitern, Altes loszulassen…

 

Mich beschlichen Zweifel.. ich bin doch aber jetzt viel älter, damals war ich eine Draufgängerin, eine Forscherin, eine Entdeckerin, ich bin doch inzwischen Erwachsen. Das geht doch nicht mehr! Es kamen sogar Sätze, Was sollen denn die anderen denken !

 

Dann spürte ich eine andere Kraft die sagt:

Es ist dein Leben! Du willst nicht in deinen besten Jahren  lebendig begraben sein!

 

Und so machte ich mich auf die Suche und folgte diesem Ruf..

Das „world wilde web“ bot dabei eine Erleichterung und so fand ich auf diese Weise die Seite dieser Heldenreise, die mich sofort ansprach.

Ich sollte eine Woche für mich bekommen ohne äußeren Stress, in einem ansprechenden Haus und in einer Gruppe, die alle auch diesen Ruf gehört haben??? Wunderbar..

 

Empfangen von einem Team, was uns die ganze Woche begleitete. Über Humor, Hingabe und sehr viel Wissen,  baute  sich nach einer gemeinsamen "Beschnupperungsrunde" Vertrauen auf. Das tiefe Wissen um Menschen  und Leben wurde so gekonnt eingesetzt, das alles in einem Rahmen gehalten wurde, der die nötige Geborgenheit bot, um alles was kam willkommen zu heißen und eine sichere Reise anzutreten.

 

Eingeschwungen auf das was kommt, wagte ich mich an die Schwelle zum Mysterium, dem unbekannten, nur eine Phantasie von dem was kommt.

Und da waren Sie alle aus der Tiefe aufgestiegenen Dämonen, die mich versuchten daran zu hindern weiter zu gehen.. und ich ging weiter…

Von hieran war ich in einer neuen Welt… 

 

Meine tief begrabene Sehnsüchte wurden geweckt und in mich kehrte neues Leben, Lebendigkeit, die ich so vermisst hatte..

und so durfte ich die ersten Belohnungen für meine Mühen ernten. 

Es fühlte sich an wie neu geboren. Eine alte zu eng gewordene Haut abstreifen, allen unnötigen Ballast loswerden, Bedecktes wieder freilegen.

Es entstand wieder Zuversicht in mir, nochmal loszugehen lohnt sich, hier ist nicht das Ende.

 

ich konnte wieder frei entscheiden; entscheiden, was ich aus meiner vergangenheit mitnehme und was ich lieber zurücklasse.

 

Mit dieser  Erkenntnissen und vielen Weiteren, darunter Klarheit und einer Entschlussfreudigkeit, außerhalb meines täglichen  Trotts, wie ich sie lange vermisst hatte, denen ich so lange wenig Raum gegeben hatte, begann ich meine Rückkehr.

 

Voller Tatkraft und Zuversicht plante ich nach meiner Rückkehr meiner weiteren Handlungsschritte und konnte mich aufmachen in mein neues Leben, das tatsächliche Mysterium.

 

Das wissen, auf dieser Reise neue Freunde gefunden zu haben, mit denen ich weiterhin in den Austausch gehen kann, war beruhigend und ist bis heute das Wissen einen Hafen zu haben.  Ein Hafen wo ich einfach sein kann…

 

Rita

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