weisheiten zur Heldenreise

Weisheiten zur Heldenreise blaue Bank zum Verweilen

Setz dich hin, nimm Platz und erlaube dir einen Moment des Verweilen und Pausieren.

 

Erlaube deinen Atem ganz weich und tief bis in deinen Bauch zu fließen, wenn du magst, schließe für eine kurze Weile deine Augen.

 

Es gibt gerade nichts zu tun....

 

 

 

Nachfolgend findest du eine fortlaufende Sammlung schöner Zitate, Weisheiten und Sinnsprüche zur Heldenreise und als Anregung für deine Innenschau.

 

Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte.

Warum war das so schwer?

 

Hermann Hesse


"Wir stauen über die Schönheit eines Schmetterlings, aber erkennen die Veränderungen so selten an, durch die er gehen musste, um so schön zu werden."

 

Maya Angelou


"Wer das Unbewusste entdecken will, muss zuerst eine Mutprobe bestehen, eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken. Denn eine Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht, solange man alles Negative auf die Umgebung projizieren kann.

 

Ist man im Stande, den eigenen Schatten zu sehen und das Wissen um ihn zu ertragen, ist schon ein kleiner Teil der Aufgabe gelöst."

 

C.G. Jung


EIN STÜCKCHEN WAHRHEIT

 

Ein Engel und ein Teufel wandern für die Menschen unsichtbar auf Erden. Da kommt ihnen ein Mensch entgegen. Der Engel nimmt wahr, wie der Teufel vor dem Menschen etwas fallen lässt. Dieser bückt sich, nimmt mit sichtbar größter Freude das Ding an sich und geht überglücklich damit weiter.

 

„Was hast du diesem Menschen gerade zukommen lassen?“, fragt der Engel.

 

„Ein winziges Stückchen Wahrheit“, erwidert der Teufel.

 

„Wie? Höre ich recht? Du, ein Teufel, schenkst diesem Menschen Wahrheit? Dein Job ist doch, die Menschen in Richtung Verdammnis und Hölle zu locken!“

 

„Das tat ich eben: Ich habe dieses Menschlein ein winziges Stück Wahrheit finden lassen, ihn aber glauben gemacht, dass dieses winzige Stück die ganze Wahrheit sei.“

 

Verfasser unbekannt

 


HOFFNUNG

 

Es reden und träumen die Menschen viel 
von bessern künftigen Tagen;
nach einem glücklichen, goldenen Ziel 
sieht man sie rennen und jagen.

 

Die Welt wird alt und wird wieder jung, 
doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

 

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
sie umflattert den fröhlichen Knaben,
den Jüngling locket ihr Zauberschein,
sie wird mit dem Greis nicht begraben;
denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.

 

Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
erzeugt im Gehirne des Toren,
im Herzen kündet es laut sich an:
zu was Besserm sind wir geboren. 
Und was die innere Stimme spricht,
das täuscht die hoffende Seele nicht.


Friedrich Schiller


Ohne Emotionen kann man Dunkelheit nicht in Licht und Apathie nicht in Bewegung verwandeln

 

C.G. Jung


Zitat für die Weisheiten der Heldenreise

"Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. 

 

Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.

Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt."

 

Virginia Satir


Wer das Unbewusste entdecken will, muss zuerst eine Mutprobe bestehen, eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken. Denn eine Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht, solange man alles Negative auf die Umgebung projizieren kann.

 

Ist man im Stande, den eigenen Schatten zu sehen und das Wissen um ihn zu ertragen, ist schon ein kleiner Teil der Aufgabe gelöst.

C.G. Jung


DIE SCHNECKE UND DER KIRSCHBAUM

 

Der Meister wurde einmal gefragt, ob er es nicht manchmal Leid sei und sich entmutigt fühle, wenn all seine Mühe kaum Früchte trägt.  Da erzählte er die folgende Geschichte:

 

Es war einmal eine Schnecke, die sich an einem nasskalten, grauen und stürmischen Frühjahrstag aufmachte, am Stamm eines Kirschbaumes hinaufzuklettern. Die Spatzen, die überall im Garten saßen, lachten über die Schnecke und zwitscherten: “Du bist ja ein Dummkopf – schau doch, da sind überhaupt keine Kirschen am Baum! Warum machst du dir die Mühe, da hochzuklettern?” 

 

Die Schnecke kroch unbeirrt weiter und sagte zu den Spatzen: “Das macht mir nichts – bis ich oben angekommen bin, sind Kirschen dran!” 

Aus "Gib deiner Seele Zeit", Anthony de Mello, leicht überarbeitet


I don´t like that man.

I must get to know him better. 

 

Abraham Lincoln


Wenn ich eine Weile ohne Lust und ohne Schmerz war und die laue fade Erträglichkeit sogenannter guter Tage geatmet habe, dann wird mir in meiner kindischen Seele so windig weh und elend, dass ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläfrigen Zufriedenheitsgott ins zufriedene Gesicht schmeiße und mich lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle als dies bekömmliche Zimmertemperatur. 

 

Hermann Hesse - "Der Steppenwolf"


Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben. 

 

Oscar Wilde


Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. 

 

Ernst Ferstl


Wenn die Kirschblüten verwelken und abfallen, so blühen sie nächstes Jahr wieder auf und wenn sie gerade in voller Blüte stehen, kann es passieren, dass der Baum verdorrt und im nächsten Jahr keine Blüten trägt. Jeder trägt so eine Art Blütensamen in sich, den er hegen muss. Die Blüten müssen nicht immer in voller Pracht stehen, aber man sollte nicht aufgeben, wenn sie fallen, oder denken, alles sei okay, wenn sie blühen. Es geht darum sich selbst zu betrachten und zu überlegen, welche Art von Blüten man trägt, finde ich. Man kann sie nicht zwingen zu blühen, aber der Tag wird kommen, an dem sie es ganz von selbst tun... 

 

Akamatsu: Love Hina


Wir haben die Erfahrung gemacht, dass allein die Tatsache, dass jemand uns mit dem Herzen zuhört, wenn wir ein Problem schildern, die Last schon leichter und das Thema klarer macht. Die Offenheit des Zuhörers wirkt ansteckend auf den Erzähler, sodass auch dieser sein Herz öffnen kann, und ist dies erst einmal geschehen, so stellt sich auch die Lösung ein. Diese Lösung kommt dann aus der Tiefe des Herzens des Betreffenden.

 

Safi Nidiave: Das Tao des Herzens


Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen. 

 

Buddha


Zitat von C.G.Jung für die Weisheiten der Heldenreise

Ich wünschte, ich könnte dir,

wenn du einsam oder in der Dunkelheit bist,

das erstaunliche Licht deines eigenen Seins zeigen.

 

Hafiz, persischer Dichter


Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart.

 

Jean Paul


Veränderung wird nicht kommen, wenn wir auf eine andere Person oder auf einen andere Zeit warten. Wir sind die, auf die wir gewartet haben. Wir sind die Veränderung, nach der wir suchen.

 

Barack Obama


You become mature when you become the authority for your own life.

 

Joseph Campbell


STUFEN 

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend 

dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe 

blüht jede Weisheit auch und jede Tugend 

zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. 

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe 

bereit zum Abschied sein und Neubeginne, 

um sich in Tapferkeit und ohne Trauern 

in andre, neue Bindungen zu geben. 

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne 

der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

 

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, 

an keinem wie an einer Heimat hängen. 

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen 

er will Stuf' um Stuf' uns heben, weiten 

kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise 

und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen 

nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise 

mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde 

uns neuen Räumen jung entgegensenden 

des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. 

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde. 

 

Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel


Was du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere über dich denken.

 

Seneca


Weisheiten zur Heldenreise, Zitat von Christina Hoffmann

Alles was uns an anderen missfällt, kann uns zur besserer Selbsterkenntnis führen.

 

Carl Gustav Jung


Dein Herz soll im Einklang mit den Herzen der Erde schlagen.

Du sollst fühlen, dass du ein Teil des Ganzen bist, das dich umgibt. 

 

Gebet der Cheyenne


Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken noch für Gefühle.

Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt. 

 

Ingmar Bergman


Wenn unsere Lage wirklich glücklich wäre,

müssten wir unsere Gedanken nicht durch

Zerstreuung davon ablenken.

 

Blaise Pascal


Die Seele ist ein Quell, der sich in Tränen offenbart.

 

Miguel de Unamuno y Yugo


Bild mit Zitat von Soul Event

Ich wünschte, ich könnte dir, wenn du einsam oder in der Dunkelheit bist,

das erstaunliche Licht deines eigenen Seins zeigen.

 

Hafiz


Wenn wir gewillt sind, das Leben loszulassen, das wir geplant haben,

können wir das Leben empfangen, das auf uns wartet.

 

Joseph Campbell


Niemand rettet uns, außer uns selbst.

Niemand kann und niemand darf das.

Wir müssen selbst den Weg gehen.

 

Buddha


Wer einmal sich selbst gefunden, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.

Wer einmal den Menschen in sich begriffen hat, der begreift alle Menschen.

 

Stefan Zweig


Unter allen Lügnern auf der Welt sind manchmal die eigenen Ängste die schlimmsten.

 

Rudyard Kipling


Erkenne dich selbst als ein Wunder.

Auf der ganzen Welt

gibt es niemanden wie dich.

 

Virginia Satir


Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt,

kein Dazulernen. Man kann nichts Neues

herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt.

Um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.

Richard P. Feynman


Zitat zur Veränderung mit Meer im Hintergrund

Ohne die Angst gäbe es keine Helden.

 

Franz Friedrich Kovacs


Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu entdecken, wird nie alt werden.

 

Franz Kafka


Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

 

indianische Weisheit


Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner

Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

 

Friedrich Nietzsche


Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte.

 

Albert Einstein


Helden malen auf Heldenreise

Vertraue dem Menschen, 

der drei Dinge an dir bemerkt:

Den Kummer hinter deinem Lächeln,

die Liebe hinter deinem Zorn

und den Grund deines Schweigens.

 

T. S. Eliot


Ich glaube daran, dass das größte Geschenk,

das ich von jemanden empfangen kann,

ist gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.

 

Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist,

den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.

Wenn dies geschieht, dann entsteht Kontakt.

 

Virginia Satir


DIE GRÖSSTE MACHT DES UNIVERSUMS
Vor langer Zeit waren die Götter und Göttingen dieses Universums besorgt über den Fortschritt, den die Entwicklung der Menschheit nahm. Sie dachten, dass es sehr gefährlich sein könnte, wenn die Menschen die größte Macht des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.
Also entschieden sie, diese Macht so lange zu verstecken, bis die Menschheit weise genug sein würde, um sie dienlich für alle Wesen des Universums zu gebrauchen. Sie berieten sich miteinander, wo sie die Macht am besten verstecken könnten.
Einer der Götter schlug vor, die Macht auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. 

Aber schnell erkannten sie, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Macht dort nicht sicher genug aufbewahrt wäre. 

 

Eine andere Göttin schlug vor, die Macht an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen sie die Gefahr, dass die Menschen sie zu früh finden würden. 

Dann äußerte sich die weiseste aller Göttingen ihren Vorschlag:

"Ich weiß, was zu tun ist."

 

Lasst und die Größte Macht des Universums in den Menschen selbst verstecken. Sie werden dort erst danach suchen, wenn sie reif genug ist, denn sie müssen dazu den Weg in ihr Inneres geben.

 

Die anderen Göttinnen und Götter waren von diesem Vorschlag begeistert - und so versteckten sie die größte Macht des Universums im Herzen der Menschen selbst. 

Verfasser unbekannt


DER HEROS IN TAUSEND GESTALTEN

 

Wir müssen nicht einmal riskieren, die Reise allein zu machen, denn die Helden aller Zeiten sind vor uns hergegangen.

Das Labyrinth ist gründlich bekannt. 

 

Wir müssen lediglich dem Faden des Heldenpfades folgen, und wo wir gemeint hatten, Gräuel vorzufinden,

dort werden wir einen Gott finden. Und wo wir gemeint hatten, einander abzuschlachten, da werden wir

uns selbst abschlachten. 

 

Wo wir gemeint hatten, nach außen zu reisen, da werden wir in das Zentrum unserer Existenz hineinkommen.

Und wo wir gemeint hatten, allein zu sein, da werden wir mit der ganzen Welt sein.

 

Joseph Campbell


Zitat zur Heldenreise mit Kerzen

DER SCHMETTERLING

 

Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen. Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte. So beschloss der Mann, ihm zu helfen: Er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus.

 

Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts davon geschah Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln. Niemals war er fähig zu fliegen.

 

Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern. Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht. 

 

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen. Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürfen, würde es uns lahm legen. Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.

(Verfasser unbekannt)