Vom Ich zum Wir - WeQ

Lost connections - die Zukunft liegt im Wir

 

Eigentlich ist es uns klar, dass die Wurzel fast aller Dinge, unter denen wir leiden, eine getrennte Verbindung zu uns selber und anderen ist und wir wissen oftmals nicht, wie wir diese wieder aufnehmen oder erhalten können.

 

Auf dem Seminar „Heldenreise“ oder auf anderen Selbsterfahrungsseminaren erfahren Menschen sehr oft diese tiefe Verbindung mit sich selber, aber auch zwischen anderen Menschen und lernen so, dass ein authentisches und ehrliches Miteinander funktioniert. Viele gehen danach wieder zurück in ihren Alltag und fühlen sich erfüllter und lebendiger.

 

Ein Zustand, der natürlich durch die vielen unterschiedlichen Selbsterfahrungseinheiten und den Seminarinhalten hervorgerufen wurde, aber eben auch durch die Gruppenerfahrung, ein in meinen Augen nicht unerheblicher Wirkfaktor jeglicher Seminare und Workshops.

 

 

 

Zurück im Alltag und der gewohnten Umgebung geschieht allerdings wieder etwas, was auch ein ganz natürlicher Prozess ist, nämlich der Rückfall in alte Verhaltensmuster, Glaubenssätze und Denkstrukturen.

  • "Obwohl ich mir so fest vorgenommen habe, ab jetzt jeden Tag zu meditieren oder Yoga zu machen, bleibe ich lieber sitzen, weil der Tag ja so anstrengend war."
  • "Obwohl ich weiß, wie lecker die oftmals gute und gesunde Seminarhausküche war, halte ich nach der Arbeit doch noch schnell bei Mc Donalds an, weil ich keine Lust und Zeit selber zu kochen habe."
  • "Obwohl ich mich so gut gefühlt habe, mit Menschen, die mich verstehen und die auch an Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind, bleibe ich abends alleine zu Hause, gerne mit einem Glas Wein und gucke Netflix."

Kommt dir das bekannt vor?

 

Gerade neu gewonnene Einsichten sind wie zarte Pflänzchen, die schnell über den Haufen geworfen werden, weil sie nicht in unserem automatisch ablaufendem Gewohnheitsprogramm gespeichert sind.Oft lässt sich erkennen, dass der Moment, wenn Seminarteilnehmer wieder anfangen in alte, unliebsame Verhaltensmuster zu verfallen mit traumatischen Ereignissen korrelieren, für die sie keine anderen Bewältigungsmechanismen wissen. 

 

Und an dieser Stelle ist mit den Begriff Trauma nicht die schwere seelische Verletzung gemeint, die durch die schwersten und unerbittlichsten Gräueltaten, die man sich vorstellen kann, geschehen. Sondern die Tatsache, dass immer, wenn uns etwas Angst macht und wir diese Angst nicht überwinden können, ein Trauma entsteht. Wenn wir nicht glauben, dass wir die Ressourcen oder Fähigkeiten haben, um mit einem bestimmten Problem umgehen zu können, schaffen wir adaptive Verhaltenswiesen, um das Problem zu leugnen oder zu vermeiden.

 

Es ist nicht das Trauma selbst, das die meisten langfristigen Schäden verursacht; es ist die Art und Weise, wie das Trauma verheerende Auswirkungen auf die Psyche hat und die Wiedereingliederung in ein neues, verändertes Leben verhindert, in dem andere Menschen und unbekannte Situationen als wohlwollend angesehen werden.

 

 

 

Und so kann man sagen, das Gegenteil von Sucht ist nicht Nüchternheit, sondern Verbindung. Die wichtigste Säule des Glücks ist ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Sinnhaftigkeit. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Kulturen, die gemeinschaftlicher sind und leben, insgesamt geistig und körperlich gesünder sind. Menschen, die alleine sind, sterben oft früher und werden kränker.

 

Wir sind keine Einzelgänger sonder Herdentiere. Daran führt kein Weg vorbei, trotz dessen, was viele hochindividuelle Kulturen uns glauben lassen wollen. Niemand ist eine Insel für sich allein. Wir werden durch Verbindung geboren, und durch die Verbindung zu anderen erreichen wir praktisch alles andere im Leben. Wir bevorzugen nicht nur gesunde Beziehungen, wir brauchen sie.

 

Verbindung ist so wichtig, aber sie wird so oft übersehen, und es gibt nur wenige Ressourcen, um Menschen beizubringen, wie sie echte Verbindungen in ihrem Leben fördern können. Aber es gibt ein paar wesentliche Ideen, die helfen können, die ich am Ende vorstellen werde.

 

 

 Verbindung ist die Erfahrung der Einheit. Es geht darum, Erfahrungen, Gefühle oder Ideen zu teilen. Es ist das Gefühl, zu etwas Größerem als sich selbst zu gehören.

 

Wenn du mit deinen Freunden auf ein Konzert oder zum Tanzen gehst, erlebst du eine Verbindung. Wenn du dich mit deiner Familie zum Abendessen versammelst oder dich öffnest und deine authentischen Gefühle gegenüber einer anderen Person ausdrückst oder feststellst, dass du etwas mit jemandem gemeinsam hast, erlebst du eine Verbindung.

Wir haben eine Welt entwickelt, die darauf ausgelegt ist, mehr Verbindungen als je zuvor zu schaffen, aber irgendwie hat ein Großteil des digitalen Zeitalters die Verbindung unterbrochen oder unauthentische Verbindungen gefördert - was nicht funktioniert. Du kannst die Einheit nicht vortäuschen. Es ist nicht etwas, das du intellektualisierst. Es ist etwas, das man fühlt.

 

Erfahre, wie du dich mit anderen authentisch verbinden kannst...

 

Für wahrhaftige Verbindung ist Authentizität erforderlich. Das Internet und die sozialen Medien trennen uns nicht, weil wir am Esstisch an unseren Handys kleben, sondern weil sie unsere Fähigkeit, unauthentisch zu sein, erhöhen. Sie ermöglichen es uns, eine Highlight-Rolle mit Freude zu bearbeiten, zu filtern und zu posten. Wir können eine Fassade unseres Lebens bauen, die ein ehrliches Abbild der Realität sein kann oder eben auch nicht.

 

Menschen, die authentische Verbindungen über Social Media haben, berichten von einer überwiegend positiven Sicht und Erfahrung. Menschen, die es als eine echte Möglichkeit nutzen, mit anderen in Kontakt zu bleiben, berichten nicht über das gleiche Maß an Angst und Depression, das mit seinem Gebrauch verbunden ist. Der Grund, warum Menschen versuchen, sich ihren Weg ins Gefallen-Sein vorzutäuschen, ist, dass sie Aufmerksamkeit mit wahrer Verbindung verwechseln - und das ist nicht dasselbe.

 

Um uns mit anderen zu verbinden, müssen wir ihnen unsere Zeit und unsere ehrlichen Gefühle sowie Ideen schenken. 

Und da mir eine nachhaltige Betreuung wichtig ist und meine Arbeit kein Schnellschuss oder Leuchtfeuer ist, biete ich zwei neue Formate an, um mit anderen Menschen in Verbindung zu gehen, neue Kontakte zu finden, Freundschaften zu schließen, Lebensfreude finden und teilen. 

 

WeQ - vom Ich zum Wir.

 

 

 

Ein einfacher Schritt, der sich schnell und wirkungsmächtig in allen Lebensbereichen positiv auswirken kann.

Für eine überregionale, online Vernetzung komm mit in die „SOUL FAMILY“. Eine geschlossene Gruppe auf Facebook, in der sich alle Herzensmenschen einfinden können, um sich zu unterstützen, zu lachen, zu weinen, zu verabreden oder schöne Impulse zu senden und empfangen.

 

Beantrage hier deine Aufnahme in die Soul Family Gruppe: SOUL FAMILY

 

 

Für alle Frauen die in Köln und Umgebung wohnen, gibt es die Verbindung zu den „SOUL SISTERS“. Hier treffen sich Frauen im zwei Wochen Rhythmus und von mir begleitet um „tief-seel-tauchen“ zu betreiben. Es geht um Selbsterfahrung im Kreis von Frauen, es geht um Verbindungen eingehen, um miteinander zu wachsen, voneinander zu lernen und füreinander einzustehen. Im besten Falle ein Leben lang… Die Zukunft liegt im Wir.

 

Los geht es am 28. August 2019. Alle Infos findest du hier: SOUL SISTERS

 

 

Und natürlich an der Stelle noch einen Hinweis für die nächste Heldenreise vom 21. - 27. Oktober 2019 in der Nohner Mühle (Eifel). Dies, schon mal vorweg genommen, wird die vorerst letzte Heldenreise in dieser Form sein. Die ersten Einflüsse des neuen Formates "Journey to your soul" werden schon mit einfließen. Hier geht es zur Anmeldung für die Heldenreise.

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